Zwischen Schülern, Eltern und Schulleitung finden vor der Aufnahme meistens persönliche Aufnahmegespräche und Aufnahmetest statt, um sich gegenseitig und das Internat kennenzulernen. Bei besonderen Internatsformen werden dagegen oft Tests durchgeführt.

Bevor die letztendliche Entscheidung über die Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen in ein Internat fällt, geht dem in vielen Fällen ein zwei- bis dreistündiges Treffen zwischen Familie und Internatsleitung voraus. Hier wird beiden Seiten die Möglichkeit gegeben, sich unmittelbar kennenzulernen. Dabei können letzte Fragen geklärt und über Gestaltungsmöglichkeiten der weiteren Schullaufbahn gesprochen werden.
Da diese Besuche in den Internaten stattfinden, erhalten Eltern und Schüler darüber hinaus gute Einblicke in die Örtlichkeiten. Oft bietet sich den Kindern außerdem die Gelegenheit, sich bei den möglichen künftigen Mitschülern über alle interessierenden Themen rund um das jeweilige Internat zu informieren.
In manchen Fällen ist bei Verfügbarkeit der Plätze ein Probewohnen von drei bis vier Tagen möglich, damit die Schüler hautnah das Leben im Internat erfahren und leichter ihre Entscheidung treffen können.
Das unweit von München gelegene Landheim Schondorf am Ammersee bietet Schülern und Schülerinnen mit individuellen Talenten verschiedene Fördermöglichkeiten. An zwei unterschiedlichen Gymnasien - dem staatlich anerkannten Ernst-Reisinger-Gymnasium sowie dem staatlich genehmigten Julius-Lohmann-Gymnasium - und einem mit der örtlichen Grundschule kooperierenden Grundschulinternat bietet das 1905 gegründete Landheim Schondorf Schülern und Schülerinnen vielfältige Möglichkeiten.