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Steinmühle – Schule und Internat 

Anbietername
Steinmühle – Schule und Internat
Adresse
Steinmühlenweg 21
35043 Marburg
Bundesland
Hessen

Schulform
Träger
keine Angabe
Verband
keine Angabe
Internatsplätze
keine Angabe

Dieses Internat bietet auch eine Schule für externe Schüler an.
 
Bildergalerie
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News
19.06.2019
Spanisch-Diplom an der „Steinmühle – Schule & Internat“ erfolgreich eingeführt
Schülerinnen und Schüler der Steinmühle können nun auch das Spanisch-Diplom DELE erwerben. Die ersten drei Schülerinnen haben die Prüfung erfolgreich absolviert und das offizielle Diplom DELE A.2 erhalten.   weiterlesen

Die ersten drei Schülerinnen der Steinmühle haben an der Prüfung des Instituto Cervantes für die Erwerbung des Spanisch-Diploms DELE teilgenommen. DELE steht für Diploma de Español como Lengua Extranjera. Die guten Leistungen der drei Schülerinnen haben zu beachtenswerten Ergebnissen geführt. Alle drei haben das offizielle Diplom DELE A.2 erhalten.

 

“Wir gratulieren ihnen ganz herzlich und ermutigen andere Schülerinnen und Schüler, es ebenfalls zu versuchen”, so die Spanisch-Lehrerinnen María Ramos und Mar Montenegro. “Die Steinmühle ist eine internationale Schule und wir freuen uns darauf, die Schülerinnen und Schüler auf die Welt und insbesondere auf die Anforderungen der Europäischen Union zu vorbereiten.”

 

Die Prüfung zum Diplom DELE A2 besteht aus verschiedenen Examina, die in zwei Gruppen unterteilt werden: Zum einen Lese- und Schreibkompetenzen, zum anderen mündliche Sprachkompetenz inclusive Hörverstehen.

 

Kontakt:
Julia Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
27.05.2019
Steinmühle: Durch Bouldern die eigene Frustrationstoleranz erhöhen
Bouldern ist seilfreies Klettern in Absprunghöhe. Hierbei sind Geschicklichkeit, Ausdauer, Durchhaltewille und eine hohe Frustrationstoleranz erforderlich. Erfahrungen aus dieser AG lassen sich hervorragend auf Schule und Alltag übertragen!   weiterlesen

Das Internat der Steinmühle hat eine Kletter-AG. Die ist jede Woche in der Marburger Kletterhalle aktiv. Begonnen wird im Boulderbereich. Bouldern ist seilfreies Klettern in Absprunghöhe. Hierbei sind Koordination, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer, viel Durchhaltewille und Wiederholung erforderlich.

Unverzichtbar sind auch eine hohe Frustrationstoleranz und die Fähigkeit, sich mit anderen zusammen durch Interaktion und Kommunikation der meist schweren Schlüsselstelle zu widmen, um diese dann endlich zu schaffen. Transfer in Schule und Alltag ist hier ein großer pädagogischer Ansatz.

 

Angst überwinden, Vertrauen schenken

Im zweiten Teil der AG findet das Seilklettern statt. Dort wird das eigenständige Sichern des Kletterers geübt wie auch das Vorsteigen. Beim Vorsteigen gilt es, das Seil, das zur Sicherung im Sturzfall dient, eigenständig beim Ersteigen der Wand mithochzunehmen. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich vom Topropen, bei dem das Seil oben schon angebracht ist. Sowohl das Klettern im Vorstieg als auch das Sichern des Vorsteigenden sind wesentlich schwieriger und fordernder als das Klettern im Toprope.

 

Auch dabei ist der Transfer von Trial and Error, das Scheitern und immer wieder Versuchen, von zentraler Bedeutung, ebenso wie das Überwinden eigener Angst, das Vertrauen in andere Menschen und die Verantwortungsübernahme für andere.

 

Kontakt:
Frau Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
01.04.2019
Steinmühle: Elektronik und Programmieren im Wahlunterricht
Im Rahmen des Wahlunterrichts (WU) wurde in diesem Schuljahr an der Steinmühle das Angebot im Bereich Technik und Computer erweitert.   weiterlesen

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8 und 9 haben die Möglichkeit, mithilfe von Arduino Mikrocontrollern eigenständige Elektronik -Projekte zu realisieren. Arduino ist eine Open-Source-Elektronik-Prototyping-Plattform für flexible, einfach zu bedienende Hardware und Software. Sie wird vor allem von Künstlern, Designern, Tüftlern und Bastlern verwendet, um kreative Ideen zu verwirklichen. An den Mikrocontroller können verschiedene Sensoren (z.B. Temperatur, Bewegung, Helligkeit etc.) und LEDs, Motoren, Taster und Displays angeschlossen werden. Die einzelnen Komponenten werden durch eine einfache Programmierung gesteuert. Auf diese Weise entstehen in kurzer Zeit kleine interaktive Objekte.

 

Analytisches Denken wird trainiert

Dabei geht es neben der Programmierung der Mikrocontroller auch um den praktischen Aufbau der elektronischen Schaltungen. Insbesondere können Fähigkeiten im technischen Bereich entwickelt und Kompetenzen in Informatik/Programmierung erworben werden. Logisches und analytisches Denken werden trainiert und in Anwendungssituationen umgesetzt. Das Angebot schließt sich an den Physik- und den Projektunterricht an und stellt eine sinnvolle Ergänzung dar.

 

Kleine Roboter gebaut

Die Schülerinnen und Schüler haben so schon unter anderem einen kleinen Roboter gebaut, der dem Licht einer Taschenlampe folgt, ein per Bluetooth und Smartphone gesteuertes Auto oder ein digitales Thermometer. Weiterhin wurde von einer Schülergruppe in Eigenregie eine Motorensteuerung für ein ferngesteuertes Modellflugzeug entwickelt.

Das Projekt wurde mit einem Besuch im so genannten Robotikum der Philipps Universität Marburg abgeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen die Gelegenheit, im Laufe des dreitägigen Workshops humanoide Roboter vom Typ NAO auszuprobieren. Die Roboter können laufen, sprechen und mit ihrem Gegenüber interagieren. Eine künstliche Intelligenz macht die vielfältigen Interaktionen möglich.

Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Möglichkeit, mit den Robotern Dialoge, Bewegungen und Gesichtserkennung zu entwickeln und auszuprobieren. Ziel war es dabei, die Roboter nicht nur kennenzulernen und ihre Funktionsweise zu verstehen, sondern das eigene algorithmische Denken, das in der heutigen digitalen Welt besondere Bedeutung hat, zu verbessern.

 

 

Kontakt:
Frau Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
27.03.2019
Jugend forscht: „Steinmühle – Schule und Internat“ holt gleich drei Preise
Besser hätte es bei „Jugend Forscht“ nicht klappen können: Die Schülerinnen Lena Noelle Joußen und Janina Seip holten zusammen mit ihrem Lehrer gleich drei Preise: den Projektpreis, den Umweltpreis und den Betreuerpreis.  weiterlesen

„Macht weiter, schöpft das Potenzial dieses Projektes aus und beteiligt euch wieder an dem Wettbewerb.“ So lautete vor einem Jahr der Rat der Jury, als die Steinmühlerinnen ihre Hypothese erstmals dem Expertenkreis bekanntmachten. Sie stellten in den Raum, dass das Plastik-Umweltproblem möglicherweise durch die Große Wachsmotte gelöst werden könnte. Für das Experiment waren von Wachsmottenlarven befallene Bienenwaben in Plastiktüten verstaut worden. Schon wenige Zeit später war das Plastik durchlöchert und zerkrümelt. Es konnte im Labor nachgewiesen werden, dass die Larven tatsächlich Polyethylen (PE) abbauen.

- Auf der Suche nach passendem Enzym

Um dem Thema weiter auf den Grund zu gehen, erforschten Lena und Janina nun die Frage, ob die Larven der Großen Wachsmotte im Darm so genannte Symbionten tragen, also Mikroorganismen, die den Plastikabbau mit fördern. Die Arbeiten am frisch verstorbenen Tier, die Übernahme der Bakterien in ein Nährmedium, das Anwachsen der Bakterien, die Bakterienklone und die Durchführung der Polymerasekettenreaktion (PCR) erbrachten die Erkenntnis, dass sich ein bestimmtes Gen aus den Bakterien vermehrt – und warfen die Frage auf, ob dieses Gen als Bestandteil eines vielleicht schon bekannten ähnlichen Enzyms in der Natur vorliegt und dieses durch die Fähigkeit, Kohlenstoffverbindungen zu zersetzen, entscheidend zum Plastikabbau beitragen kann.

„Wir sind dem Ergebnis ein entscheidendes Stück nähergekommen“, berichtet Biologielehrer Dr. Dietmar von der Ahe. „Es ist nicht nur ein Bakterium allein. Auf rund zwei Dutzend mögliche Bakterien haben wir den Kreis der Bakterienkandidaten verringert“, sagt der Fachmann.

- Misserfolge entmutigten nicht

Bis November sah es so aus, als würden die Forschungsarbeiten nicht funktionieren. Über 200 PCR-Reaktionen hätten die Zwölftklässlerinnen durchgeführt und sich trotzdem nicht entmutigen lassen. Dank vieler motivierender Worte, der Koordination und der schlüssigen Strategie des Projekts fiel der Steinmühle auch der Betreuerpreis zu. Das aktuelle Thema „Plastik“ war für den Umweltpreis ein geeignetes Feld. Den Projektpreis gab es für beharrliches, genaues, zielstrebiges Arbeiten.

- Voraussetzungen durch Schülerlabor

Für die Arbeiten der jungen Steinmühlen-Forscherinnen ist das vom Förderverein ausgestattete Schülerlabor der Steinmühle eine wichtige Voraussetzung. Die offizielle Eröffnung des Labors fand 2015 statt.

Kontakt:
Julia Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
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Anschrift
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